Das Dorf Brisighella

Die Geschichte

Das Dorf Brisighella hat uralte Wurzeln. In der Grotte „Tanaccia„, in der Nähe von der Straße Monticino-Limisano Richtung Riolo Terme, wurden Fundstücke ausgegraben, die auf mehrere Siedlungen aus der Jungstein- und Bronzezeit hinweisen. Ein im Ortsteil San Martino in Gattara entdecktes Gräberfeld zeigt, dass das Tal in späterer Zeit von den Kelten besiedelt wurde.

Einige Ortsnamen gehen hingegen auf die Gallier zurück: z.B.: „Rontana“ (hoher Ort) und auch der Name „Brisighella“, der mit dem Stamm „Brix“ (Gipfel, Anhöhe) verbunden wird. Laut anderen Interpretationen stammt der Name vom venetischen Wort „Bressichella“ (Krümel), der darauf anspielte, dass Brisighella in der Romagna ein kleiner Teil abseits der Republik Venedig war.

Laut anderen Interpretationen hingegen hat Brisighella einen griechischen Ursprung und der Name stammt vom Wort „Braxica“ (Kohl) ab und weist auf ein Gebiet hin, das für den Kohlanbau geeignet war.

Als die Römer die Region besetzten, wurde die Via Faentina (damals Via Antonina nach dem römischen Kaiser Antoninus Pius genannt) gebaut, die sich von der Via Emilia abzweigte und den Apennin überquerte. Die Straße war nicht breiter als ein Saumpfad und wurde von Salzkarawanen von Cervia nach Rom benutzt. In den heutigen Ortsnamen sind noch Spuren davon zu finden. Vom Straßenanfang ausgehend von Faenza liegen z.B. Quartolo bei der vierten (quarto) Meile, Rio Quinto bei der fünften (quinto) Meile, la Pieve del Thò bei der achten (ottavo) Meile und Ponte Nono bei der neunten (nono) Meile.

Die Gründung des heutigen Dorfes wird traditionell Maghinardo Pagani aus Susinana zugeschrieben. Er wird als der größte mittelalterliche Feldherr der Romagna betrachtet. Ihm ist heute das neoklassische Rathaus gewidmet.

1290 ließ Maghinardo einen Turm aus Gipsblöcken als symbolisches Zeichen gegen Francesco Manfredi von Faenza auf dem Felsvorsprung errichten, auf dem heute der Uhrturm steht. Am Fuße dieses Turmes entwickelte sich das heutige Dorf.

Kunst, Geschichte und Architektur kommen auf faszinierende Art und Weise in Brisighella zusammen. Lassen Sie sich von der wunderschönen Landschaft vom Turm, von der Festung oder von der Wallfahrtskirche Monticino bezaubern und entdecken Sie ungewöhnliche Perspektiven. Von dort kann man das untenstehende Dorf bewundern und gleichzeitig ein Bedürfnis verspüren, die Schätze hinter diesen wunderschönen Kulissen im Detail zu entdecken.

Die Geschichte

Das Dorf Brisighella hat uralte Wurzeln. In der Grotte „Tanaccia„, in der Nähe von der Straße Monticino-Limisano Richtung Riolo Terme, wurden Fundstücke ausgegraben, die auf mehrere Siedlungen aus der Jungstein- und Bronzezeit hinweisen. Ein im Ortsteil San Martino in Gattara entdecktes Gräberfeld zeigt, dass das Tal in späterer Zeit von den Kelten besiedelt wurde.

Einige Ortsnamen gehen hingegen auf die Gallier zurück: z.B.: „Rontana“ (hoher Ort) und auch der Name „Brisighella“, der mit dem Stamm „Brix“ (Gipfel, Anhöhe) verbunden wird. Laut anderen Interpretationen stammt der Name vom venetischen Wort „Bressichella“ (Krümel), der darauf anspielte, dass Brisighella in der Romagna ein kleiner Teil abseits der Republik Venedig war.

Laut anderen Interpretationen hingegen hat Brisighella einen griechischen Ursprung und der Name stammt vom Wort „Braxica“ (Kohl) ab und weist auf ein Gebiet hin, das für den Kohlanbau geeignet war.

Als die Römer die Region besetzten, wurde die Via Faentina (damals Via Antonina nach dem römischen Kaiser Antoninus Pius genannt) gebaut, die sich von der Via Emilia abzweigte und den Apennin überquerte. Die Straße war nicht breiter als ein Saumpfad und wurde von Salzkarawanen von Cervia nach Rom benutzt. In den heutigen Ortsnamen sind noch Spuren davon zu finden. Vom Straßenanfang ausgehend von Faenza liegen z.B. Quartolo bei der vierten (quarto) Meile, Rio Quinto bei der fünften (quinto) Meile, la Pieve del Thò bei der achten (ottavo) Meile und Ponte Nono bei der neunten (nono) Meile.

Die Gründung des heutigen Dorfes wird traditionell Maghinardo Pagani aus Susinana zugeschrieben. Er wird als der größte mittelalterliche Feldherr der Romagna betrachtet. Ihm ist heute das neoklassische Rathaus gewidmet.

1290 ließ Maghinardo einen Turm aus Gipsblöcken als symbolisches Zeichen gegen Francesco Manfredi von Faenza auf dem Felsvorsprung errichten, auf dem heute der Uhrturm steht. Am Fuße dieses Turmes entwickelte sich das heutige Dorf.

Kunst, Geschichte und Architektur kommen auf faszinierende Art und Weise in Brisighella zusammen. Lassen Sie sich von der wunderschönen Landschaft vom Turm, von der Festung oder von der Wallfahrtskirche Monticino bezaubern und entdecken Sie ungewöhnliche Perspektiven. Von dort kann man das untenstehende Dorf bewundern und gleichzeitig ein Bedürfnis verspüren, die Schätze hinter diesen wunderschönen Kulissen im Detail zu entdecken.

Brisighella, eine olivenöl-stadt

Wir sind sehr stolz darauf, dass Brisighella Mitglied des Vereins „Città dell’Olio“ ist.

Diese Ehre ermöglicht uns, die starke kulturelle Identität des Dorfes und die Qualität seiner Produkte durch Veranstaltungen und verschiedenste Werbungprojekte noch mehr zu fördern.