Häufig gestellte Fragen

Olivenöl entdecken

Das native Olivenöl extra zu kaufen, ist bereits zu einer Routine geworden – mehrmals im Jahr kaufen wir es sowohl von lokalen ProduzentInnen als auch im Supermarkt. Kennen wir aber wirklich alles über dieses wichtige Nahrungsmittel, geschweige denn die DOP-Zertifizierung?

Auf dieser Seite möchten wir häufig gestellte Fragen beantworten, um Ihnen das native Olivenöl extra ein wenig näher zu bringen.

Die geschützte Ursprungsbezeichnung hat in Italien üblicherweise die Abkürzung „DOP“ (Denominazione di origine controllata). Es handelt sich um ein Gütesiegel, das die Ursprungsbezeichnung von einem Produkt rechtlich schützt und von der EU jenen Lebensmitteln zugewiesen wird, deren besondere Qualitätsmerkmale grundsätzlich oder ausschließlich von einem bestimmten geographischen Gebiet, in dem sie produziert werden, abhängig sind.

Damit ein Produkt das DOP-Siegel erhält, muss es in einem klar definierten geographischen Gebiet verarbeitet werden. Die ProduzentInnen müssen einem bestimmten Herstellungsverfahren folgen, das in der Produktspezifikation festgelegt wird. Eine unabhängige Überwachungsbehörde garantiert die Einhaltung dieser Regeln.

Kurz gesagt, es wird garantiert, dass das Produkt in dem bestimmten Gebiet (mit einem besonderen Mikroklima) nach einem bestimmten Verfahren angebaut und verarbeitet wird. Das Gebiet und das Herstellungsverfahren sind in der Produktspezifikation genau angegeben.

(quelle Wikipedia)

Das Olivenöl hält 18 Monate ab der Abfüllung. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass das Ablaufdatum auf dem Etikett jeder Flasche angegeben ist. Bei richtiger Lagerung ist grundsätzlich eine lange Haltbarkeit des Olivenöls gegeben.

Olivenöl sollte vor Licht geschützt werden, deswegen werden dunkle oder abschirmende Verpackungen bevorzugt. Die Temperatur sollte zwischen 15° und 20°C betragen. Außerdem darf das Olivenöl nicht neben dem Herd oder dem Backofen gelagert werden!

Um eine Oxidation zu verhindern, muss das Behältnis luftdicht verschlossen sein. Das Olivenöl muss deswegen gut verschlossen in kleineren Gefäßen aufbewahrt werden. So werden seine charakteristischen und organoleptischen Eigenschaften am besten bewahrt.

Die scharfe Note ist ein Qualitätszeichen des Olivenöls und ein Beweis dafür, dass es viele Polyphenole enthält. Wie schon erwähnt, sind Polyphenole natürliche Bestandteile des nativen Olivenöls extra. Die Intensität der Schärfe hängt von der Olivensorte, dem Anbaugebiet und dem Erntezeitpunkt ab.

Nein, die Farbe hat nichts mit der Qualität des Olivenöls zu tun. Bei den Verkostungen wird daher normalerweise ein blaues Glas verwendet.

Die gelbliche oder grüne Farbe hängt vom Chlorophyllgehalt im Olivenöl ab.

Ganz im Gegenteil. Wenn das Olivenöl in Maßen konsumiert wird, macht es nicht „dick“. Es ist hingegen eine wertvolle Hilfe, um unseren Körper gesund zu halten. Der empfohlene Tagesbedarf beträgt 25 g (ca. 5 Teelöffel).

Da Olivenöl zu 98 % – 99 % aus Triglyceriden besteht, beträgt sein Kaloriengehalt 884 kcal pro 100 g.

Ja, sicher!

Dank der enthaltenen Antioxidantien, der Mikronährstoffe und der richtigen Balance zwischen einfach bzw. mehrfach ungesättigten Fettsäuren und wenig gesättigten Fettsäuren kann man Olivenöl Kindern ab dem Tag verabreichen, ab dem sie nicht mehr gestillt werden. Olivenöl wird als die beste Art des Würzens für Kinder betrachtet.

(Quelle: Prof. Vito Leonardo Minelli, Kinderarzt, Zuständige für das Department für Ernährungswissenschaften der Universität Bari und Vizepräsident der italienischen Gesellschaft für Präventiv- und Sozialpädiatrie – S.I.P.P.S.)